Huf- und Fesselpflege in den Wintermonaten

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Huf- und Fesselpflege in den Wintermonaten

Huf- und Fesselpflege mit EM Effektive Mikroorganismen® in den Wintermonaten

Erstellt am 29. November 2012 von  AnikaBrockmann in der Kategorie Tiere bei
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Huf Winterzeit, das heißt für viele Pferde lange Zeit des Tages im Stall zu verbringen.

Je nach Haltungsform stehen Ausläufe und Paddocks zur Verfügung, die den Pferden stundenweise freie Bewegung ermöglichen. Nach Niederschlägen können sich die Paddocks schon mal in wahre Schlammwüsten verwandeln, wenn sie nicht ausreichend drainiert sind. Der Schlamm oder Feuchtigkeit an sich sind es nicht, die im Huf- und Fesselbereich zu Problemen führen können. Es sind die negativen Keime, Pilze und Bakterien, die sich im Boden des Paddocks wie auch im Stall besonders wohl fühlen.

Selbst wenn der Paddock regelmäßig abgeäppelt wird, verbleiben doch Reste der Ausscheidungen im Boden. Durch eine in der Regel hohe Nutzungsrate der Paddocks ist der Boden speziell dort, wo sich die Pferde gerne aufhalten, verdichtet und es findet keine ausreichende Durchlüftung mehr statt. All das sind hervorragende Lebensbedingungen für schadhafte Mikroorganismen.
Ähnlich sieht es im Stall aus. Tendenziell ist die Aufenthaltsdauer im Stall über die Wintermonate um einige Stunden länger als im Sommer. Sofern keine Haltung im Offenstall möglich ist, kommt das Pferd und somit seine Hufe täglich länger mit den eigenen Ausscheidungen in Kontakt.

Insbesondere in Bereichen, die lange feucht bleiben, können sich die negativen Mikroorganismen gut vermehren und das Milieu auf der Haut und im inneren Hufbereich schädigen. Betroffen sind in erster Linie der empfindliche Bereich der Fesselbeuge, die Strahlfurchen und evtl. der Tragrand des Hufes.
Eine intensive und regelmäßige Pflege dieser sensiblen Bereiche beugt Problemen vor und kann, auch wenn es bereits zu schadhaften Stellen auf der Haut und im Hufbereich gekommen ist, schnelle Hilfe leisten.

Hufpflege

Nach der täglichen gründlichen Reinigung des Hufes mit Hufkratzer und Wurzelbürste wird der Innenbereich des Hufes mit der EMIKO® HorseCare Fellkur pur eingesprüht. Achten Sie darauf, dass die Fellkur auch tief in eventuell vorhandene Rillen läuft. Halten Sie den Huf gegebenenfalls so lange hoch. Gibt es tiefe Furchen, spülen Sie diese mit einer mit Wasser gefüllten Spritze so gut wie möglich aus und lassen den Huf antrocknen. Anschließend geben Sie die Fellkur pur hinein und schließen den Bereich mit etwas Watte, damit die Fellkur möglichst lange in dem betroffenen Bereich verbleibt. Wiederholen Sie diesen Vorgang möglichst täglich.
Sehr nützlich zur Pflege angegriffener Hufe ist auch das EM Super Cera C® Pulver. Es wird zusammen mit der EMIKO® HorseCare Fellkur zu einer pastösen Masse angerührt und kann in tiefe Rillen gedrückt werden, die zuvor gründlich gereinigt wurden. Die Masse wird bei Bedarf erneuert. In einer geschlossenen, sauberen Cremedose hält sie sich gut über einige Wochen.
Achten Sie auf feine Risse in der äußeren Hornwand des Hufes. Hier können sich schadhafte Mikroorganismen halten, die durch regelmäßiges Einbringen der EMIKO® HorseCare Fellkur verdrängt werden können. Auch Nagellöcher des Hufeisens sind potentielle Eintrittspforten und können regelmäßig eingesprüht werden.
Bitte beachten Sie, möglichst kein herkömmliches Huffett zu verwenden. Das Fett verschließt die Oberfläche unter der sich negative Keime besonders gut vermehren können und den Huf schädigen!

Fesselpflege

Reinigen Sie die Fesselbeuge von Schmutz und trocknen sie ggf. mit einem Handtuch. Sprühen Sie die EMIKO® HorseCare Fellkur vorbeugend ca. 3x wöchentlich pur auf das Fell und reiben es insbesondere bei Pferden mit Behang mit der Hand bis auf die Haut.
Gibt es Verkrustungen, sollten diese vorsichtig entfernt werden. Jetzt sollte die EMIKO® HorseCare Fellkur täglich eingesetzt werden. Sprühen Sie die Fellkur bei empfindlichen Pferden nicht pur auf offene Hautstellen. Aufgrund des niedrigen pH-Wertes kann sie anfangs brennen und unangenehm für das Pferd sein. Offene Hautstellen können mit verdünnter Fellkur (ca. 1: 10 mit Wasser) eingesprüht oder betupft, besser mit der EMIKO® HorseCare Spezial Pflegecreme reichlich eingecremt werden. Bei trockener Witterung und sauberer Umgebung kann die Creme auf der Haut verbleiben bis sie von allein abfällt. Cremen Sie immer bei Bedarf nach. Um die Ausweitung von Hautproblemen im Fesselbereich zu vermeiden sprühen Sie das Fell im gesamten unteren Bereich des Beines bis kurz über die Fessel  mit der EMIKO® HorseCare Fellkur ein.

Eine sinnvolle Ergänzung zur Huf- und Fesselpflege ist die Anwendung des EMIKO® HorseCare Stallreinigers in der Box, damit schädliches Ammoniak sowie negative Keime eingedämmt und Haut und Hufe geschont werden. Zur Pflege von Paddocks, zur Geruchsminderung und Verdrängung negativer Keime empfiehlt sich die regelmäßige Anwendung des EMIKO® Garten und Bodenaktivators solange dauerhaft Temperaturen von über 5-7°C herrschen. Sofern möglich, ist die leichte oberflächlich Einarbeitung von ca. 10-15cm optimal. So werden die Mikroorganismen direkt in tiefere Schichten gebracht und die Durchlüftung und ihre Aktivität werden gefördert.

seitliche-strahlfurche          strahlfurche          tragrand          riss-in-hornwand 

 Die seitlichen Strahlfurchen        Fellkur in Vertiefungen                 besonders sensibel sind auch    Risse in der Hornwand sind gute   
 gut einsprühen.                         
und Risse hineinlaufen lassen.      Tragrand und der Bereich der    Lebensräume für schlechte  
                                                                                                       weißen Linie                            
Mikroorgansimen.


  fesselbeuge         paddock          gut-drainierter-Paddock

 Fesselbeugen ohne Behang         Matschige Paddocks sind             Ein gut drainierter Paddock
 sind besonders gut sauber          Winter keine Seltenheit.              bietet im Winter wirksamen
zu halten.                                                                                       Schutz gegen Hufprobleme.

 

 

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