Sind unsere Pferde mit Wurmkuren überlastet?

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Sind unsere Pferde mit Wurmkuren überlastet?



Immer wieder stellt sich die Frage, ob mein Pferd eine Wurmkur benötigt und wenn ja welche und wie oft.

Dazu gibt es unterschiedliche Auffassungen. Tierärzte raten mittlerweile vermehrt dazu, erst zu überprüfen, mit welchen Würmen die Tiere belastet sind, bevor eine Wurmkur verabreicht wird. Immer mehr Würmer sind resistent gegenüber Wurmkuren, Pferde reagieren häufiger mit Koliken, Hufrehe oder anderen Erkrankungserscheinungen auf eine Wurmkur. Da gilt es, nicht wahllos Wurmkuren Pferden zu verabreichen.

Zudem lehnen Tierbesitzer mittlerweile regelmäßige chemische Entwurmungen ihrer Haustiere ab und suchen nach Alternativen.

Kann aufgrund einer sehr starken Verwurmung nicht auf eine chemische Wurmkur verzichtet werden, so sollte man begleitend dem Pferd GladiatorPlus geben. Durch die Verabreichung der Wurmkur kommt es zu einer hohen Anzahl an Wurmleichen. Diese Leichen geben große Giftstoffe ab. Durch die natürlichen Entgiftungsfunktionen, die Gladiator Plus als Eigenschaft hat, werden die Wurmleichen und Giftstoffe schneller und zuverlässiger ausgeschieden, so dass das Risiko einer Sekundärerkrankung durch die chemische Wurmkur verringert wird.

Grundsätzlich muss man betrachten, wie die Pferde in freier Wildbahn mit Würmen konfrontiert werden. In der freien Wildbahn kommt ein Pferd frühestens nach einem Jahr wieder an eine Stelle, an der es schon mal war. Aus diesem Grunde nehmen Pferde keine Rücksicht darauf, wo sie ihren Kotballen platzieren. Würmer gehören zu Pferden und sind in geringem Maße normal und nicht beunruhigend.

In der freien Wildbahn haben die Tiere zudem die Möglichkeit, ihrem Instinkt zu folgen, und Kräuter aufzunehmen, die  ihre Verdauung und Darmgesundheit regeln.

Um die Verwurmung bei unseren Pferden gering zu halten, ist eine gute Weidepflege wichtig, aber auch eine entsprechende Stallhygiene sinnvoll. Kommt ein neues Pferd in den Bestand, sollte kontrolliert werden, wie es mit der Verwurmung bei diesem Pferd aussieht, bevor es in den Bestand integriert wird. Ist eine Wurmkur erforderlich, sollte 2-4 Tage nach der Wurmkur jeglicher Stallbereich gründlich zu reinigen. Dies betrifft auch die Stallwände. Dies umso mehr, wenn eine starke Verwurmung bei den Pferden festgestellt wurde.

Den Grad der Verwurmung läßt sich mittels einer Kotuntersuchung herausfinden. Zu diesem Zweck werden mindestens zwei Tage hintereinander je ein Kotballen gesammelt. Dies sollte mit Datum und Uhrzeit versehen in einen Plastikbeutel verbracht werden. Einige Wurmarten gehen vor allem morgens ab, andere über den Tag verteilt. Je nach Verwurmung und Jahreszeit kann dann eine entsprechende Wurmkur verabreicht werden, die auf den Bedarf abgestimmt ist.

Das unsere Pferde Würmer haben, ist ganz normal. Pferde, deren Immunsystem geschwächt ist, sind meist mehr belastet, wie Pferde, bei denen alles in Ordnung ist.

Inzwischen bietet der Markt verschiedene Alternativen an, die es den Würmern im Darmtrakt ungemütlich machen sollen. Eines diese Mittel ist Verm-X. Ein anderes ContraWurm von cdVet, oder Wurm-o-Vet von cdVet.

Diese Kräuterkuren sollten regelmäßig angewendet und immer mit einer Kotuntersuchung kombiniert werden, da eine starke Verwurmung auch zum Tod des Tieres führen kann.
Auch über eine Blutuntersuchung läßt sich ablesen, ob eine Wurmbelastung vorliegt.

www.epos-therapie.de
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Copyright by Monika Ahrens-Fischer

 

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