EM Info und Zubereitung

EM Info und Zubereitung


Wirkungsweise und Zubereitung von  Effektive Mikroorganismen

Ca. 60 – 80 % des Immunsystems liegt bei allen Lebewesen im Darm. Wollen wir das Immunsystem stärken, müssen wir für eine funktionierende Verdauung sorgen. Wird etwas im Verdauungssystem als falsch oder unbrauchbar erkannt, bekommt „es“ Durchfall. Dann ist „das Falsche“ nicht mehr im Körper. Das Verdauungssystem ist also ein „vorsorgendes“ Immunsystem.
Beim Pferd hat das Verdauungssystem eine Ausdehnung von der Größe mehrerer Tennisplätze. Damit wird die außerordentliche Bedeutung des Verdauungssystems ersichtlich.

Mit den Milchsäuremikroben setzt sich das Futter im Blinddarm des Pferdes unauffällig um und futterbedingte Verdauungsstörungen (Koliken) werden geringer. Die hauptsächlichen Wirkstoffe von EM sind zwei Stämme von Milchsäurebakterien und eine Hefe. Die Milchsäurebakterien scheinen wahre Lebenskünstler zu sein. Mikroben, die auf Milchsäurebakterien aufbauen, sind sehr kleine Lebewesen mit und ohne Zellkern, die nur aus einer Zelle bestehen. Menschen nutzen seit Jahrtausenden die Kraft der guten Mikroben, um Lebensmittel zu verbessern. In unserem eigenen Verdauungssystem haben wir zehnmal mehr Mikroben, als wir Körperzellen besitzen. Mikroben sichern das Leben auf diesem Planeten. Dominanz bedeutet Herrschaft. Mit den vielen guten Milchsäurebakterien in EM stellt man die Herrschaft der guten Mikroben her. Damit haben andere, möglicherweise krankmachende Mikroben keinen Platz mehr, um sich über die Maße zu vermehren, und können nicht schaden.

Bei einem funktionsfähigen Darm ist der Pferdekot mit einer Schleimschicht überzogen. Die gewünschte Form sollte dabei zwischen Apfel und Ei liegen. Bricht man einen solchen Pferdeapfel auf, müssten sich die restlichen Fasern des Futters trocken präsentieren.

Auf Fehlfunktionen weist ein übel stinkender Geruch, sowie Reste von Blättern, Stängel oder auch ganze Körner hin.

Das gesamte Verdauungssystem des Pferdes ist mit Schleimhäuten überzogen. Auf, im und unter dem Schleim haben sich jeweils besondere Mikrobenfamilien angesiedelt. Stirbt das Pferd, sterben die Mikroben. Deshalb lassen diese nur solche Stoffe in das Pferd hinein, die dem Pferd dienen. Pferd und Verdauungsmikroben bilden eine Einheit, weil sie nur gemeinsam überleben. Sie bilden die Grundlage für die Gesundheit des Pferdes. Sie sind die Grundlage des Immunsystems. Gibt man regelmäßig EM-Lösung über das Futter, so hilft dies, das Gleichgewicht der guten und „bösen“ Mikroben im Darm zu verbessern.  Auch das Einsprühen des Heus ist sinnvoll, da in gewissem Maße Staub, Pilze und Toxine dadurch gebunden werden können. Aus Erfahrung sei noch erwähnt, dass auch kleinere Wunden durch abtupfen mit EM-Lösung schneller heilen können. Gerade auch bei Mauke hat sich EM bewährt.

Durch mehrmals jährliches Aussprühen der Ställe und absprühen des Paddocks werden Gerüche neutralisiert  und es kann eine wesentliche Verringerung von Fliegen, Kriebelmücken und dergleichen erzielt werden.

Da es bisher auf dem Markt noch keine fertige Lösung gibt, die die erforderlichen Maßstäbe erfüllt, sollte man EM entweder selbst ansetzen, oder aber Bokashi als Königsweg wählen. Mittlerweile gibt es einige Unternehmen, welche Pferdebokashi fertig im Angebot führen. Es muss nach den futtermittelrechtlichen Vorgaben geprüft und entsprechend auf den Etiketten vermerkt.

Ich persönlich arbeite sehr gerne mit der Firma Emiko und kaufe dort schon seit Jahren mein gesamtes Zubehör, welches ich für die Herstellung von EM benötige.

 

Hier eine Auflistung, was Sie benötigen, um EM selbst herzustellen:

- EM1® (Bodenhilfsstoff/Basismittel)
EM1®

  EMa-Fermenter HS - in 6 verschiedenen Größen
EMa-Fermenter HS

- EMa-Fermenter HS 2 Liter Inhalt

 

- EMa Fermenter HS 5 Liter Inhalt

Weitere Größen sind 10 l, 25 l, 50 l, 100 l
 

- Zuckerrohrmelasse
Zuckerrohrmelasse

- ph-Indikatoren
pH-Indikatoren

Oder das Starterpaket. Das EMa-Starter-Paket enthält:
EMa-Starter-Paket

    5,0l Fermenter HS

    1,0l EM1®

    1,0l Zuckerrohrmelasse, konventionell

    pH-Indikatoren

 

 

- Zuckerrohrmelasse

EM-Loesungen-kompakt-Pferde
EM1®

 

Zubereitung:

Man benötigt 3 % EM1 ( Urlösung ) und 3 % Zuckerrohrmelasse.

Ich benutze überwiegend den 5 L Fermentierer.

( Es empfiehlt sich, diesen vor dem Ansetzen des neuen EM immer mit heißem Wasser auszuspülen )

Dazu benötige ich 150 ml Zuckerrohrmelasse und löse sie in heißem Wasser auf.

Den Fermentierer befülle ich dann mit dem heißem Wasser, welches ich zum auflösen der Melasse benötige, nach und nach, bis ich ca 5/6 voll gefüllt habe. Die Temperatur sollte zum Schluss insgesamt bei ca 37 Grad liegen. Dann gebe ich die 150 ml EM1 dazu und fülle den Rest noch mit warmem Wasser auf.

Den Fermentierer bitte bis ganz oben füllen, damit sich möglichst wenig Luft darin befinden kann.

Der Fermentierer sollte ca 7 - 10 Tage an einem warmen Ort stehen. Die Temperatur sollte in dem Fermentierer möglichst konstant sein. Um Energieverlust zu vermeiden, kann man noch eine Decke oder ähnliches drum herum hüllen.

Nach 7 - 9 Tagen ist das EMa ( aktiviert ) fertig und einsatzbereit. Wenn es fertig ist, hat es einen süß-saueren Geruch und der PH-Wert liegt zwischen 3,0 und 3,9.

Grundsätzlich sollte EMa in zwei bis vier Wochen verbraucht sein. Bitte dunkel und kühl lagern!

 

Fertige EM-Produkte und Sonstiges

- HorseCare Ergänzungsmittel ( fertiges EM )
EMIKO® HorseCare Bio

- EMIKO® HorseCare Spezial Pflegecreme

EMIKO® HorseCare Spezial Pflegecreme


 

 

- EMIKO® HorseCare Bokashi
 

EMIKO® HorseCare Bokashi

 

- EMIKO® HorseCare Fellkur

EMIKO® HorseCare Fellkur

 

- Keramik zur Wasseraufbereitung
 

EMIKO® HorseCare EM-X® Keramik

 

- EMIKO® HorseCare Tränkebottich ( rund oder eckig )
 

EMIKO® HorseCare Tränkebottich

 


- EMIKO-HorseCare-Stallreiniger


 

Bezugsadresse: FIRMA EMIKO ( Bereich Tier - Hund, Pferd, Katze, Bienen )

Dort findet man alles Notwendige! Bei Fragen stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung!

Viel Erfolg!

 

Herzliche Grüße

Monika Ahrens-Fischer

 

 

Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, gebe ich folgenden Hinweis:

Die auf meiner Internet-Seite beschriebenen Therapien sind wissenschaftlich teilweise umstritten und werden von der Lehrmedizin nicht anerkannt.  Sie werden den Alternativmethoden zugerechnet.