Ohrenpflege

Ohrenpflege

Die meisten Tiere hassen es, wenn es an die Ohrenpflege geht. Trotzdem ist es notwendig, dass Halter ihre Tiere dahingehend trainieren, dass sie sich regelmäßig die Ohren inspizieren und ggf. auch reinigen lassen.

Ohrenpflege mit positiver Verstärkung trainieren

Tiere sind weder ungezogen noch irgendwie bösartig, wenn sie sich sträuben, falls ein Mensch plötzlich an auffälliges Interesse an ihren Ohren zeigt. Wenn sie ausweichen, fliehen, sich nach Kräften wehren und schimpfen, folgen sie lediglich ihrem angeborenen Trieb, ein wichtiges Sinnesorgan zu schützen. Eine frühe Gewöhnung hinsichtlich einer regelmäßigen Ohrenkontrolle hilft sicherlich, den vierbeinigen Freunden klarzumachen, dass es sich dabei nicht um einen bösartigen Angriff auf ein wichtiges Fernaufklärungssystem handelt. In vielen Fällen hat es sich bewährt, die Ohrenkontrolle mit positiver Verstärkung einzustudieren: erwünschtes verhalten belohnen, unerwünschtes ignorieren. Auf jeden Fall sollte es üblich sein, dass nach einer kooperativen Zusammenarbeit durch das Tier eine Belohnung erfolgt.

Warum ist Ohrenpflege auch bei Katzen wichtig?

Ohren haben eine natürliche Reinigungsfunktion, indem sie von innen nach außen eigene Hautfett [Ohrenschmalz] schieben. So wird – im Prinzip wie mit einem Mikrogletscher – Schmutz mittransportiert. Ein Ohrenpflegemittel unterstützt einerseits diesen mechanischen Prozess, kann andererseits aber auch mit seinen pflegenden Inhaltsstoffen Keime bekämpfen und die sensible Haut im inneren Bereich des Ohres geschmeidig halten. Entzündungen der Hautoberfläche infolge des Eindringens vom zu viel Schmutz oder Fremdkörpern können mit einem Ohrpflegemittel bekämpft werden.